Der Klimawandel verstärkt Häufigkeit und Intensität von Naturgefahren und stellt Staat, Verwaltung und Recht vor zunehmende Herausforderungen. Überschwemmungen, Murgänge, Hitzewellen oder Rutschungen werfen nicht nur technische und planerische, sondern in besonderem Masse auch rechtliche Fragen auf. Dabei geht es um Zuständigkeiten, Handlungspflichten, Haftungsfragen sowie um die Grenzen staatlicher Steuerungs- und Vorsorgemöglichkeiten.
Die Tagung widmet sich der rechtlichen Bewältigung von Naturgefahren im Klimawandel mit besonderem Fokus auf die staatliche Verantwortung in der Schweiz. Im Zentrum stehen die bestehenden rechtlichen Instrumente auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene sowie deren Zusammenspiel mit raumplanerischen, umweltrechtlichen und haftungsrechtlichen Vorgaben. Gleichzeitig wird kritisch beleuchtet, wo der geltende Rechtsrahmen an seine Grenzen stösst und welche Anpassungen angesichts der dynamischen klimatischen Entwicklungen erforderlich sein könnten.
Ziel der Tagung ist es, einen fundierten Überblick über rechtliche Strategien, aktuelle Herausforderungen und offene Fragestellungen zu vermitteln.